Pram Walk 3. - 5. August

Wir wandern von Haag am Hausruck bis nach Schärding die ganze Pram entlang.

Zu Fuß folgen wir dem Lauf der Pram und lernen dabei an mehreren Stationen, wie der Mensch mit dem Wasser in unserer Region verbunden ist:

In Zell wird uns Bürgermeister Matthias Bauer über die Renaturierung der Pram erzählen, und in Andorf treffen wir die BiobäuerInnen zum Thema Landwirtschaft und Wasser.

Durch das Wandern möchten wir Aufmerksamkeit auf die WWF Kampagne zum Schutz der Waterframework Directive (WFD) der EU machen - der Schutz unseres Wasser in der EU ist bedroht!

Wir setzen ein Zeichen zum Schutz der Biodiversität und der Wasserqualität in der EU und in unserer Region. Und durch das gemeinsame Tun wollen wir inspirieren und anregen, die eigene Stimme für den Wasserschutz zu erheben.

Unsere Etappen

    Haag am Hausruck -> Quelle der Pram

    Früh morgens um 8 Uhr treffen wir uns in Haag am Hausruck am Stadtplatz. Hier füllen wir noch unseren Proviant auf, bevor wir zur Quelle der Pram nicht weit weg von Haag aufbrechen.

    Quelle der Pram -> Zell an der Pram

    Vom Ursprung der Pram in Symbrunn folgen wir ihr durch die Gemeinden Pram, Dorf an der Pram und Riedau nach Zell an der Pram. Hier schlagen wir unser erstes Zeltquartier auf und am Abend treffen wir Bürgermeister Bauer Matthias. Denn in den Jahren 2012 und 2013 erfolgte zwischen Riedau und Zell an der Pram für rund 3 Mio. Euro eine "Renaturierung" im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WFD). Neben dem Hochwasserschutz war die Verbesserung der Gewässerökologie das Ziel dieser Maßnahme.

    Was uns schon zum politischen Thema der Wanderung bringt:
    Laut WWF steht die Wassermrahmenrichtlinie (WFD) in der EU-Ratspräsidentschaft von Österreich unter Beschuss - unter anderem, soll das Verschlechterungsverbot der WFD verschwinden. Dieses steht dafür, dass sich die Qualität Gewässer in den Ländern der EU durch Maßnahmen zumindest erhalten bleiben muss und sich nicht verschlechtern darf.

    Eine Aufhebung des Verschlechterungsverbotes würde Projekte und Maßnahmen erlauben, welche die Biodiversität und Wasserqualität verschlechtern könnten.

    Zell -> Taufkirchen an der Pram

    Nach dem ersten Tag brechen wir frühmorgens wieder auf, um nach Andorf zu kommen. Gemeinsam mit dem Stammtisch der BiobäuerInnnen und Ketter Karl sprechen wir hier darüber, wie Landwirtschaft und speziell die ökologische Landwirtschaft mit dem Wasser in unserer Region zusammenhängt. Danach geht es weiter Richtung Taufkirchen an der Pram, wo wir unser zweites Lager aufschlagen. Vor dem letzten Tag können wir uns hier nochmal erholen und die Erlebnisse revue passieren lassen.

    Taufkirchen -> Schärding

    In der letzten Etappe sehen wir die Pram, wie sie immer größer wird, bis dass wir schließlich die Mündung in den Inn nahe Schärding erreichen. Hier kommt unsere Wanderung um circa 16.00 Uhr zu einem Ende.

Das war der PramWalk 2018:


Der PramWalk ist fertig:
Wir sind die Pram entlang von Haag bis zur Mündung in Schärding gegangen!

Es war anstrengend und heiß, hat Spaß gmacht und es war spannend! Zum Einen, was wir über die Wasserrahmenrichtlinie und Renaturierung in Zell von Bürgermeister Matthias Bauer erfahren haben und auch die Verbindung des komplexen Themas Landwirtschaft mit dem Wasser bei Ketter Karl in Andorf, hat uns fasziniert und Neues gezeigt.

Gerne machen wir wieder so eine Reise, gerne in ner kühleren Jahreszeit :)
Kommts auch zum RiboSommer 2.0 - das GestalterINNfest am Samstag, 18.8. um 13 Uhr. Da könnt ihr uns noch mehr ausfragen, wies war :D
Danke für alle MitwanderInnen und für die tatkräftigen UnterstützerInnen! Bis bald :)